Am 22.11.2025 waren die Mainzer Hofsänger in der Pfarrkirche St. Theresia in Rhens zu Gast. Lotto
Rheinland-Pfalz ermöglichte dieses Benefizkonzert zu Gunsten der Aktion Direkthilfe e.V..
Die beeindruckend illuminierte und geschmückte Kirche bot einen festlichen Rahmen für
wunderbare Stimmen. Die Mainzer Hofsänger mit ihrem musikalischen Leiter Andreas Leuck füllten
den schönen Kirchenraum mit Klang. Einem breiten Publikum bekannt sind die Mainzer Hofsänger
durch die Fernsehsendung „Mainz wie es singt und lacht“. Aber es ist schade, sie auf den Clown zu
reduzieren. Das wird diesem Chor nicht gerecht. Sie können so viel mehr. Der Erlös des Konzertes
wird von der Aktion Direkthilfe e.V. für die anstehenden Hilfstransporte in die Ukraine und in die
Republik Moldau verwendet. Und so passten Titel wie „ Trösterin Musik“ und „Selig sind, die
Verfolgung leiden“ unbeabsichtigt inhaltlich sehr gut zu den Hilfstransporten. Gänsehautmomente
gab nicht nur beim Lied „Die Rose“. Es zeichnet die Mainzer Hofsänger aus, dass wirklich jeder Sänger
auch ein Solist ist, egal ob in Bass oder Tenor und gemeinsam verfügen sie über eine große
Bühnenpräsenz und auch die Choreographie sitzt. Nach verschiedenen Liedern aus Sister Act und
Spirituals, bei denen das Publikum begeistert mitklatschte, war das Lied „Frieden“ ein würdiger
Abschluss eines begeisternden Konzertes. Der berühmte Funke war übergesprungen.
Große Freude herrschte nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den Mitgliedern der Aktion
Direkthilfe e. V. Sie konnten sich über Einnahmen von 17.000 Euro freuen. Damit sind die
Hilfstransporte, die aktuell schon unterwegs sind, finanziert. Zusätzlich konnten wir einen guten
gebrauchten Ford Transit erwerben, der zu einer mobilen Zahnarztpraxis umgebaut wird und in
Frontnähe zur Versorgung der Soldaten und der verbliebenen Einwohner eingesetzt werden wird.
Die Aktion Direkthilfe e.V. bedankt sich bei Allen, die zu diesem großartigen Erlebnis und diesem
großartigen Ergebnis beigetragen haben.



Gisela Alt, 2. Vorsitzende, bei der Begrüßung.

In der Pause erzählten die zwei Gründer der Aktion Direkthilfe von den zurückliegenden 37 Jahren ehrenamtlicher Arbeit.

Ein herzliches Dankeschön an unser Vorbereitungsteam. (v. l. n. r.: Mario Pleyer, Christiane Schaab, Frank Rosenbaum, Hanspeter Hartmann, Gisela Alt, Achim Borchers & Ruth Hartmann)